Ohne Respekt vor Minderheiten ist eine demokratische Gesellschaft nicht zu haben

Eine Kollektivangst vor Islamismus wird für die Konstruktion eines Feindbildes instrumentalisiert

Der Publizist und Medienkritiker Kay Sokolowsky hat eine Herausforderung darin gefunden, anerkannten Repräsentanten der deutschen Öffentlichkeit anhand sorgfältiger Hintergrund–Recherchen die Oberflächlichkeit und mangelhafte Fundierung ihrer Thesen und Darstellungen aufzuzeigen. Mit seinem Werk „Feinbild Moslem“ deckt er zugleich eine gegen den Islam und Muslime gerichtete Grundtendenz bei namhaften Vertretern der deutschen Elite auf, die in Intensität und intellektuellem Niveau dem deutschen Antisemitismus der 20er und 30er Jahre ebenso wenig nachsteht wie dem Antikommunismus der Vereinigten Staaten während der McCarthy-Ära.

Die unbestreitbare Tatsache, dass unter Muslimen in den letzten drei Dekaden gegen die westliche Moderne gerichtete Tendenzen überproportional zugenommen haben, dient hierzulande einflussreichen Publizisten und Medienvertretern, den Islam als Religion und demzufolge die Muslime als postmoderne Bedrohung heraufzustilisieren, welche die deutsche oder vielmehr die gesamte westliche Civil Society ihrem geistigen Erbe, der Aufklärung, ebenso entfremde wie der sogenannten „christlich abendländischen Kultur“.

Wie erfolgreich ein kollektives Unbehagen vor der Begegnung mit der neu hineinimmigrierten „fremden“ Religion für die Konstruktion eines Feindbildes und die eigene Profilierung herangezogen wird, lässt sich aktuell an der rasant gewachsenen Anhängerschaft von Geert Wilders und seiner „Freiheitspartei“ in den Niederlanden belegen, die dem Blitzaufstieg der NSDAP im Weimarer Deutschland der Jahre 1928-1933 kaum nachsteht[1]. Aber auch in der gegenwärtigen Bundesrepublik Deutschland besteht prinzipiell das Potential, mit einer Angstpropaganda gegen Muslime auf breite Resonanz zu treffen. Dem Webblog Politically Incorrect bringt dies, wie Sokolowsky anhand von 30.000 täglichen Nutzern belegt[2], bereits gegenwärtig den erhofften ökonomischen Erfolg und Bekanntheitsgrad. Jener allgemein als rechtsreaktionär eingestufte Blog stützt sich bei seinen Diffamierungen der Muslime allerdings auf geistige Vorbilder, die gemeinhin der gesellschaftspolitischen Mitte zugerechnet werden. Sokolowskys Verdienst ist vor allem darin zu sehen, die Methoden von PI ebenso wie von islamfeindlicher Publizistik in renommierten Zeitungen und Magazinen – allen voran des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ – nachzuzeichnen und dabei erkennen zu lassen, dass hier die Schwarz-Weiss-Malerei, die Zusammensetzung von dem eigenen Weltbild konform erscheinenden Sensationsmeldungen und nicht zuletzt die Herausfilterung damit nicht vereinbarer Details zum journalistischen Handwerk gehört. Die Entwicklung und Verbreitung von Verschwörungstheorien, die allgemein als Methode radikaler islamistischer Ideologen gilt, wird von Sokolowsky bei den sogenannten „Antiislamisten“ ebenso als populäre Strategie entlarvt. Bezeichnenderweise hat er sein Einleitungskapitel mit „Die Angsthaber“ tituliert und chronische unreflektierte Angst ist bekanntermaßen die Vorstufe zur Neurose.

Unkritische Islamkritiker sind bedrohlicher als Islamisten

Sokolowsky verharmlost in keiner Weise eine vorhandene Gefahr, die von radikalen Islamisten für die freiheitliche Demokratie und die pluralistische Gesellschaft ausgeht. Ebenso wenig ist der Autor bestrebt, eine kritische wissenschaftliche und journalistische Beschäftigung mit bestimmten Phänomenen und Tendenzen innerhalb der muslimischen Gesellschaft der Gegenwart für unangebracht abzuqualifizieren. Sein Ziel besteht vielmehr darin, die Islam- und Immigrantenfeindschaft, die sich hinter vieler sogenannter „Islamkritik“ verbirgt, zu entlarven und aufzuzeigen, dass es den betreffenden Publizisten weniger um die Beschreibung und wissenschaftliche Analyse eines tatsächlichen Phänomens, als mehr um die Bestätigung in der Gesellschaft vorhandener Ressentiments geht. Gerade kritische Berichterstattung erfordere es, so der Tenor Sokolowskys, die eigens vorgefundenen Ergebnisse immer wieder ebenso kritisch zu hinterfragen. Wo diese Selbstkritik unterbleibe, gehe die Berechtigung zur Kritik an Anderen – in diesem Fall den Muslimen – verloren.

Anhand zahlreicher Beispiele, nicht nur von bekannten Hetzblogs wie PI, sondern ebenso aus Beiträgen renommierter Publizisten wie Henryk M. Broder, Ralph Giordano, Udo Ulfkotte, Necla Kelek oder Seyran Ates belegt Sokolowsky, dass jene Selbstkritik bei der „Islamkritik“ gewöhnlich nicht nur unterbleibt, sondern darüber hinaus denjenigen, die den betreffenden Autoren die Unzutreffendheit einzelner von ihnen verbreiteter Informationen nachweisen, als „Gutmenschen“ stigmatisiert[3], die konspirative Allianz mit den Islamisten gegen die westliche Civil Society unterstellt wird.

In der Tat ist Sokolowsky von einer Mission erfüllt. Sie besteht darin, der Ausgrenzung gesellschaftlicher Minoritäten durch ihre öffentliche Thematisierung entgegenzuwirken. Im Gegensatz zu denjenigen, deren journalistische Beiträge er dafür unter die Lupe nimmt, versteht er es jedoch, penibel zu recherchieren und seine Darstellungen jeweils mit eindeutigen Belegen zu untermauern. Vielmehr erkennt er jene verbreitete unkritische Islamkritik als die eigentliche Gefahr für das friedliche Zusammenleben mannigfaltiger Kulturen und Religionen in der pluralistischen deutschen Gesellschaft.

Er schließt nicht die Augen davor, dass Gewalt gegen Fremde, ausgeübt von einem „rechtsradikalen Mob“, erst in einem geistigen Klima zum bedeutenden Phänomen wird, das bereits durch die Eliten und Massenmedien erzeugt wurde. Schließlich seien den Brandanschlägen auf Asylbewerberheime und Ausländerwohnungen Anfang der 90er Jahre ebenfalls Medienberichte renommierter Magazine und Kommentare von Politikern aus der sogenannten „Bürgerlichen Mitte“ vorausgegangen, welche eine Bedrohung durch den „Massenzustrom“ von Flüchtlingen für die deutsche Gesellschaft heraufbeschworen. „Wohin es führt, wenn neben den Blut-und-Busen-Gazetten seriöse Zeitungen den Fremdenhassern Futter reichen und die politische Elite passende Ausreden liefert, war in den Jahren der ´Asylantenflut` überall in Deutschland zu besichtigen, an brennenden Häusern und totgeprügelten Menschen.“[4]

Je mehr das Asyl- und allgemeine Immigrationsthema aus den Glossaren und Titelseiten verschwand, desto mehr erkannte man den Islam als Erfolg versprechenden Gegenstand der Sensationsberichterstattung und bereits vorhandene, damit assoziierte Ressentiments in der deutschen Civil Society als geeignet, um die eigene Käufer- und Wählerschicht zu befriedigen. Besonders seit dem 11. September 2001 häuften sich, wie Sokolowsky nachweist, in allen landesweit bedeutenden Magazinen Beiträge, in denen eine „zunehmende Islamisierung“ als Bedrohungsszenario[5] gezeichnet wurde. Vor diesem Hintergrund mag es wenig verwunden, dass sich der Attentäter von Marwa El Sherbini im Dresdener Gerichtsaal ebenfalls auf jene Anschläge bezog, um seine Sichtweise, Muslime hätten in Europa kein Existenzrecht, vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

Um nicht mit einer bis 1945 in Deutschland vorherrschenden und im staatlich gesteuerten Massenmord vervollständigten Ideologie in Verbindung gebracht zu werden, wird der damals den öffentlichen Sprachgebrauch beherrschende Begriff „Rasse“ nun allerdings durch den ebenfalls für die Exklusion von Minoritäten verwendeten Terminus „Kultur“ ersetzt. Anhand des Leiters der Verfassungsabteilung Eckart Schiffer belegt Sokolowsky, dass die ideologische Grundlage für jene nach dem 11. September 2001 aus einem breiten Spektrum von Politik und Medien gestartete antimuslimische Hetzkampagne bereits lange vorher gelegt war.[6] Er entlarvt den darin gleichermaßen zum Ausdruck gelangenden elitären wie intoleranten Impetus und erkennt zu Recht dahinter eine Konstruktion, um ein Ausschließungskriterium für die muslimischen Immigranten aus der deutschen Civil Society zu besitzen. „Schiffer postuliert eine homogene Kultur der ,Heimat`, die es nie gegeben hat, erst recht nicht nach der Wiedervereinigung. Er muss sie jedoch behaupten, um zugleich Migranten unterstellen zu können, aus einer kompakt gefügten, sie alle gleichermaßen prägenden, ganz andersartigen Kultur zu stammen.“[7]

Diese „Andersartigkeit“ ließ sich offensichtlich an äußeren Merkmalen gläubiger Muslime, wie dem weiblichen Kopftuch, dem an bestimmte Tageszeiten gebundenen Gebet und nicht zuletzt an gegenüber der Mehrheitsgesellschaft divergierenden Ess- und Trinkgewohnheiten am leichtesten veranschaulichen. Eine für bedrohlich aufgefasste fundamentalistische oder gar antidemokratische Geisteshaltung hingegen kann – sofern sie tatsächlich vorhanden ist – kaum messbar belegt werden. Vor diesem Hintergrund werden unhinterfragt mit von der Mehrheitsgesellschaft divergierenden Äußerlichkeiten verbundene Negativassoziationen erzeugt, womit sich jener „Kulturalismus“ in seiner Wesensart vom traditionellen, auf Körpermerkmale wie Hautfarbe und Blut bezogenen „Rassismus“ kaum unterscheidet.

Unter dem Druck der Auflagenstärke werden gesellschaftliche Ideale verraten

Kay Sokolowsky bringt anhand prominenter, einst linkskritisch geltender Intellektueller und Publizisten zum Ausdruck, wie ursprünglich vertretene Werte sowohl hinsichtlich des journalistischen Selbstverständnisses als auch eines freiheitlich aufklärerischen Anspruchs durch das fast zwanghafte Bedienen eines für gesellschaftliches Allgemeingut gehaltenen bedrohlichen Islambildes in den Hintergrund geraten. Die Tatsache, dass auf diese Weise zugleich ein Bedrohungsszenario künstlich heraufbeschworen wird, lässt er im Titel des Buchkapitels „Die Feindbildhauer“ bereits anklingen. Mit Entsetzen musste er beispielsweise festzustellen, dass ein Magazin wie „Der Spiegel“, der Gesellschaftskritik und journalistische Reflexion öffentlich zu seinen Markenzeichen erklärt, in der Ära des Chefredakteurs Stefan Aust (1994-2008) konservative Massenblätter in seinen gegen den Islam und gegen die Muslime gerichteten Polemiken noch zu übertrumpfen suchte.[8]

Die Vermutung Sokolowskys, dass die vorgefundene Resonanz beim Publikum und die Aussicht auf materiellen Erfolg die Anliegen, mit denen man sich ursprünglich der schreibenden Zunft zuwandte, in Vergessenheit geraten lässt, scheint naheliegend. Wie anders mag es zu erklären sein, dass in den letzten Jahren lange Zeit selbst in Opposition zu einem von Ressentiments und einem von Schwarz-Weiß-Malerei geprägten öffentlichen Mainstream befindliche Autoren wie Henryk M. Broder, Ralph Giordano oder Alice Schwarzer in ihren Veröffentlichungen und Kommentaren dem Islam ein „gesellschaftszersetzendes Potential“ attestieren, das in dieser extremen Form von jenem Mainstream gar nicht empfunden wird und mit dessen Konstruktion sie den gegen den Westen gerichteten Verschwörungstheorien radikaler Islamisten in seiner strikten Einteilung in Freund und Feind in keiner Weise nachstehen? Welche andere Ursache lässt sich aus der Tatsache schließen, dass eine Autorin wie Necla Kelek Erkenntnisse ihrer eigenen Dissertation in späteren, an ein breiteres Publikum gerichteten Veröffentlichungen vollkommen unberücksichtigt lässt?

Dieser Drang nach Öffentlichkeit scheint bei einigen offenbar so tief zu sitzen, dass die aus dem Zustimmungsgewinn jener kulturalistischer Parolen sich ergebende Gefahr für die eigene, gegen den Mainstream erkämpfte Freiheit kaum noch wahrgenommen wird. Jene Leichtfertigkeit zeigt Sokolowsky anhand der plötzlich gesuchten Nähe jener sich „linksliberal“ oder „emanzipatorisch“ bezeichnenden Autoren zu bekannten, der äußersten rechten Szene nachstehenden Publikationsorganen wie PI oder der Schweizerzeit. So scheint einem Henryk M. Broder sogar seine jüdische Herkunft und die damit verbundene Angst vor einem neuzeitlichen Antisemitismus aus dem Bewusstsein gekommen zu sein, wenn er nur die Möglichkeit vorfindet, für seine Botschaft, eine „Islamisierung“ Europas sei die größte Bedrohung der Gegenwart, auf Beifall zu treffen. „Als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern.“[9]

Kronzeugen der Aufklärung oder Opfer der eigenen Ideologie?

Wie das angebliche Gefahrenpotential des Islam von jenen Publizisten zur Steigerung ihres Profits und Bekanntheitsgrades instrumentalisiert wird, so werden sie selbst als Intellektuelle aus dem bürgerlichen und zum Teil sogar linken Milieu für eine angestrebte gesellschaftliche Akzeptanz eindeutig rechtsradikaler Medien und Bewegungen herangezogen. Sokolowskys Prophezeiung, dass jene Intellektuellen zu den ersten Opfern gehören, sobald diese radikalen Strömungen sich gesellschaftspolitisch durchgesetzt hätten, scheint plausibel, angesichts der Tatsache, dass die prominentesten Islamkritiker wie Kelek, Ates, Ahadi oder Cileli unbestreitbar muslimische Wurzeln haben.[10] – Schließlich wird die Zugehörigkeit zu dieser oder jener Seite im Konfliktfall gewöhnlich nicht von einem selbst, sondern von den Machthabern definiert. Wie einst Hermann Göring bekannte, „Wer Jude ist bestimme ich“, so wird die Definition des Muslimen von den „Antiislamisten“ ebenso wenig nach repräsentativen Befragungen, sondern aus selbstgewählten subjektiven Kriterien der Definiteure vorgenommen.

Sokolowsky verspürt angesichts dieser Zukunftsperspektive allerdings keine Schadenfreude, denn die Rechte jeglicher Minderheiten liegen ihm als aufrechten Demokraten am Herzen. Vielmehr demonstriert er anhand eines Interviews mit dem Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin, Wolfgang Benz, welche geistige Verwandtschaft zwischen dem traditionellen christlich-abendländischen Antijudaismus und dem postmodernen westlichen Antiislamismus besteht. Ein Sympathie und sogar zeitweilige Bewunderung jener Islamfeinde für den Staat Israel erklärt er sich nicht aus deren Grundsolidarität mit den Juden, sondern vielmehr aus dem uralten Motto unheiliger Allianzen „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.[11] Die israelische Armee praktiziere, so die Interpretation Sokolowskys, demnach im kleinen Maßstab mit den Palästinensern, was sie für Europa und die gesamte westliche Welt für den erstrebenswerten Umgang mit Muslimen erachteten, unter den gegenwärtigen Bedingungen jedoch nicht durchzusetzen in der Lage seien.[12]

Dennoch hat ihre Propaganda bereits Früchte getragen. Dies dokumentiert Sokolowsky anhand eines Gesprächs mit einer Deutschlehrerin für Immigranten und im Sinne muslimischer Immigranten bei Behördengängen aktiven Germanistin und Politologin, die unter dem Pseudonym Ann Löwin vorgestellt wird. Diese schildert, in wie weit öffentliche Stellen der Republik die hier verbreiteten Ressentiments gegen Muslime aufgenommen und sich Ihnen gegenüber vom grundgesetzlich verordneten Gleichheitsprinzip distanziert haben. In jener von ihr selbst als „Rassismus“ gebranntmarkten behördlichen Schikane erkennt sie zu Recht eine der größten Barrieren für die Integration muslimischer Immigranten, insbesondere für die bereits in Deutschland aufgewachsene zweite Einwanderergeneration, die erst auf diese Weise ihrem deutschen Umfeld entfremdet werde. „Ich glaube, dass das einen Effekt hat, der gerade die jungen Leute sehr, sehr weit davon wegbringt, sich jemals mit irgendetwas zu identifizieren, was deutsch ist. ´Only blind people will integrate with the enemy´, um mit Malcolm X zu sprechen.”[13]

Mag die befürchtete Einkehr des muslimischen, der Scharia entnommenen Rechtsempfindens in Deutschland durch die Konstruktion des „Feindbildes Moslem“ zu verhindern sein, die ebenfalls beschworene Gefahr von Parallelgesellschaften wird hiermit in nicht geringem Maße erst erzeugt. Es entstehen künstliche Abgrenzungsidentitäten und der Geist von Aufklärung und Pluralismus, der selbsternannten „Querdenkern“ wie Ralph Giordano und Seyran Ates erst das Umfeld zur publizistischen Karriere geboten hat, geht Schritt für Schritt verloren.


[1] Ähnlich wie Hitler seinerzeit die Kampagne gegen den Vertrag von Locarno für seine Steigerung des Bekanntheitsgrades nutze, instrumentalisierte auch Geert Wilders die Kampagne gegen einen Vertrag (jenen zu EU-Verfassung, der nicht zuletzt am  Nein der Niederländer scheiterte und später durch den Vertrag von Lissabon ersetzt wurde) für seine eigene Profilierung. Das ehemalige Mitglied der Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD) gründete im Februar 2006 mit der Partij voor de Vrijheid (PVV) seine eigene Partei und erreichte bei den Parlamentswahlen im November selbigen Jahres auf Anhieb 5,9%.

Lucardie, Paul: Voerman, Gerritt: The Netherlands, S. 1201ff.

[2] Sokolowsky, Kay: Feindbild Moslem, S. 169

[3] ebd.: S. 76

[4] ebd.: S. 25

[5] ebd.: S. 39

[6] ebd.: S. 37

[7] ebd.: S. 33

[8] ebd.: S. 40

[9] ebd.: S. 93

[10] ebd.: S. 139

[11] ebd.: S. 194

[12] ebd.: S. 156

[13] ebd.. S. 238

Mohammed Khallouk

Dieser Artikel wurde zuerst am 16.12.2009 bei http://islam.de/15028.php veröffentlicht.

Über mohammedkhallouk

Herzlich Willkommen auf dem Blog von Mohammed Khallouk. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über meine publizistischen und akademischen Aktivitäten: Ich bin Politologe, Arabist und Islamwissenschaftler. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit dem Verhältnis von Religion und Politik sowie zwischen Westen und Islamischer Welt. Ich habilitiere über die jüdische Minderheit in Marokko an der Universität der Bundeswehr München. Außerdem bin ich Beauftragter für wissenschaftliche Expertise des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD). wissenschaftliches Profil: • 1993-1997 Studium der Arabistik und Islamwissenschaft an der Mohammed V. – Universität Rabat/Marokko • 1999-2003 Studium der Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Französisch und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • 2004-2007 Promotion in Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • Seit 2009 Habilitation im Bereich Internationale Beziehungen an der Universität der Bundeswehr München • 2008-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Politische Theorien und Ideengeschichte an der Philipps-Universität Marburg • 2010-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Staat, Religion und Geschichte an der Universität der Bundeswehr München Forschungsschwerpunkte: • Das Verhältnis von Islam und Moderne • Kulturdialog zwischen Westen und Islamischer Welt • Lösungsstrategien zu Konflikten der MENA-Region • Das arabische Judentum in Historie und Gegenwart • Integration der muslimischen Minorität in Deutschland • Der deutsche Mediendiskurs über Islam ausgewählte Beiträge und Publikationen: • Der Nahe Osten am Scheideweg – Haben Israelis und Palästinenser noch eine Chance zu friedlichem Zusammenleben; LIT-Verlag, Münster 2003 • Islamischer Fundamentalismus vor den Toren Europas – Marokko zwischen Rückfall ins Mittelalter und westlicher Modernität, VS Verlag, Wiesbaden 2008 • Die Orientierung am Wort Gottes als Fundament unendlicher menschlicher Kreativität, lamed, Zeitschrift Stiftung Zürcher Lehrhaus, 5 6, Februar 2010 • Franz Rosenzweigs jüdischer Existentialismus als Vorbild für den interreligiösen Dialog, Information Philosophie 2/2010, Mai 2010 • 1001 Fremder im Paradies, Mediterranes 2/2010 • Die deutsche Orientalistik der Gegenwart – Vermittler gesellschaftlicher Erkenntnis oder Instrument wissenschaftlicher Bestätigung islamfeindlicher Ressentiments? Ein Dialog mit Udo Steinbach, Aufklärung & Kritik, Heft 39, Juli 2011 Informationen über meine Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Website der Philipps-Universität Marburg http://www.uni-marburg.de/studium und auf der Website der Universität der Bundeswehr München http://www.unibw.de/startseite/ Kontakt: mohammed.khallouk@yahoo.de Die Links in diesem Blog geben nicht die Meinung des Betreibers wieder. Sie werden zu wissenschaftlichen und Informationszwecken publiziert.
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