Jehuda Ha- Levis religiöses Bewusstsein übersteigt jegliche vernunftbegründete Logik

Freundschaft und gesellschaftliche Anerkennung als Säulen der jüdischen Identität

An Qualität und Quantität seines poetischen Werkes ist der maurisch-jüdische Dichter Abul `l-Hassan Ibn Allawi (hebräisch: Jehuda Ha-Levi) von keinem vor und nach ihm übertroffen worden. Seine Gedichte behandeln die mannigfaltigsten Themen wie Liebe, Freundschaft, Schmerz und Lebenslust. Sie spiegeln das Seelenleben des tief in der jüdischen Lebenswelt verwurzelten wieder.

Obwohl in der Anfangszeit seiner Schaffensperiode weltliche Gedichte überwogen, zeugen seine insgesamt 350 Pijjutim, für die Liturgie des jüdischen Gottesdienstes besonders an Feiertagen gedacht, von seiner besonderen Wertschätzung des mosaischen Glaubens und dem Stellenwert der göttlichen Offenbarung in seinem Bewusstsein. Dies hinderte ihn nicht, sich ebenso an seine nichtjüdische Umgebung zu wenden und in deren Sprache, damals vorwiegend arabisch, seine religiöse wie säkulare Botschaft auszudrücken.

Die Anerkennung, die der in Tudela, im damals maurischen Navarro ca. 1075 geborene, in seiner frühen Schaffensperiode in Granada in Andalusien beheimatete Ha-Levi bei der muslimischen Elite erfuhr, animierte ihn, sich mit den philosophischen Gedanken al-Farabis, Ibn Sinas (Avicennas) und al-Ghazalis tiefgehend auseinanderzusetzen, vielmehr hieraus ein Instrument zur Rechtfertigung und argumentativen Stütze seines jüdischen Glaubens zu entdecken.

Dennoch musste er erleben, wie eine während der Almoravidendynastie nach Andalusien an Einfluss gewinnende intolerante Tendenz innerhalb des Islam dieses respektvolle Nebeneinander von muslimischen und jüdischen Gelehrten, das er von seiner Kindheit her gewohnt war, empfindlich zu stören begann. Er verlies Granada und zog nach Toledo, das seit Mitte des 11. Jahrhunderts unter die Herrschaft einer christlich kastilischen Dynastie geraten war. Hier erlebte er erneut diese Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Religionen und neuen Denkweisen wie in seiner Jugend in Andalusien.

Neben seiner Dichtkunst konnte er sich hier ungehindert der Medizin und Naturwissenschaft widmen und wurde sogar vom König wie vom mehrheitlich christlichen Hofadel für seine damals revolutionären Heilmethoden geschätzt. Christliche, muslimische ebenso wie jüdische Eliten hatten erkannt, dass zwischen dem Festhalten an der in ihrem Heiligen Buche verkündeten Wahrheit Gottes und der wissenschaftlich erforschten menschlichen Wahrheit kein Gegensatz bestehen müsse.

Eine rationale logische Begründung für das göttliche Gesetz bedurfte es Ha-Levi zufolge jedoch nicht, schließlich sei das göttliche Wesen mit menschlicher Vernunft allein nicht zu erfassen. Erst aus dem Gefühl der Geborgenheit in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, dem Erleben der Aufopferungsbereitschaft von Freunden und der entgegengebrachten Hochachtung  seiner Adressaten sowie letztlich aus dem geoffenbarten Wort Gottes heraus fand er die beständige Motivation zu neuen Werken und versicherte sich permanent seiner jüdischen wie spanisch-sephardischen Identität.

 Spanisch-arabischer Patriot oder Zionist des Mittelalters?

Hatte Ha-Levi durch seinen Zugang zur arabischen Sprache bereits frühzeitig ein Publikum erreicht, das weit über die jüdische Minorität des Landes hinausging, musste er in einer Zeit zunehmender religiös gerechtfertigter politischer Konfrontation (die zwar vordergründig eine muslimisch – christliche war) durchaus gelegentlich Anfeindungen und Ressentiments seiner Umwelt erfahren, die den Juden den fehlenden Zugang zur Erlösung und prophetischen Heilsverkündigung attestierte.

Hieraus erwuchs ein Bewusstsein, sich in der Diaspora zu befinden und es entstand eine Nostalgie an das Heilige Land, das Land Kanaan, welches Gott Jahwe dem Bericht der Tora nach „seinem Volk“ bereits in historischer Zeit als Befreiung von der ägyptischen Sklaverei und später der babylonischen Gefangenschaft als Heimstätte zugewiesen hatte. Ha-Levi drückte dieses Hingezogenheitsgefühl zum Heiligen Land in seinen Zionsliedern aus. Eine unmittelbare Schlussfolgerung, Spanien zu verlassen, um nach Palästina zu ziehen, ergab sich daraus jedoch noch nicht. Schließlich hatte er in Spanien seine Freundschaften, diente hier nicht als Sklave, sondern besaß gesellschaftlich wertvolle Aufgaben und fühlte sich Spanien als Land der „Gräber seiner Väter“ emotional verbunden.

Hatte er schon im von den Almoraviden dominierten Andalusien eine zunehmende Intoleranz gegenüber den Anliegen des Judentums erfahren müssen, so nahmen seit Beginn des 12. Jahrhunderts in den letzten Jahren der Herrschaft König Alfons VI. auch in Kastilien die antijüdischen Tendenzen zu. Der christliche Antijudaismus erwies sich sogar als noch bedrohlicher als der muslimische, da er sich seinerzeit als „echter Antisemitismus“ nicht nur gegen den mosaischen Glauben, sondern zugleich gegen den Islam und die damit assoziierte arabische Symbolik sich wandte, so dass die sephardischen Juden diese christlich gerechtfertigte Diskriminierung in doppelter Hinsicht traf, als „Juden ebenso wie als Mauren“.

Genoss Ha-Levi selbst nach wie vor als Arzt des Hofadels den Schutz der Obrigkeit, so demonstrierte ihm die Ermordung seines Freundes Salomo ibn Ferrisuel, dass Toledo nicht mehr der geeignete Ort zur fortgesetzten schöpferischen Kreativität sein würde. Gemeinsam mit einem anderen engen Freund, Abraham Ibn Esra, verlies er 1108 Kastilien, hielt sich nun wieder vermehrt in den Städten des islamisch dominierten Teils der Iberischen Halbinsel auf und bereiste ebenso Nordafrika.

Er fühlte sich hin und hergerissen zwischen dem Traum vom „Heiligen Land“ und der Bindung an seinen spanisch-nordafrikanischen Lebensmittelpunkt. Vertrat er einerseits durchaus die Auffassung, dass Gott das Land, wo „Milch und Honig fließt“, speziell dem Volk Israel zuerkannt habe, konnte er andererseits der Tatsache nicht entgehen, dass unter den islamischen Dynastien seiner Zeit in Marokko, Ägypten und Südspanien für Juden tendenziell mehr Freiheiten und Respekt seitens der Obrigkeiten bestanden als im christlichen Kreuzfahrerstaat in Palästina.

Die Errichtung eines aus Ausweisung der ansässigen Bevölkerung und Eliminierung ihrer Kultur basierten expliziert jüdischen Staates Israel, wofür er in jenem christlichen Kreuzfahrerstaat ebenso ein Vorbild hätte finden können wie in den meisten über die Reconquista errichteten rechristianisierten Provinzfürstentümern Spaniens, lag ihm ebenso fern wie ein Hebräertum, das sich in bewusster Abgrenzung zur nichtjüdisch dominierten Umwelt definierte.

Der Entschluss, schließlich doch im Jahre 1140 von Ägypten aus auf ein Schiff in Richtung Nordosten zu steigen, erklärt sich offenbar weniger aus politisch territorialen Absichten als mehr aus der Sehnsucht nach der vollständigen Akzeptanz seines jüdischen Offenbarungsglaubens und der Distanzierung von einem als zerstörerisch empfundenen Vernunftglauben, der seinerzeit in intellektuellen Kreisen sowohl im Islam als auch im arabischen Judentum  eine bedeutende Anhängerschaft fand. Hiervor glaubte er offenbar, nur die räumliche Nähe zu den Heiligen Stätten aus der Zeit Davids und Salomos könne ihn bewahren.

Da er bereits vor dem Einzug in Jerusalem im Jahre 1141 dem Tod in die Arme fiel, lässt sich an seinem Beispiel nicht mit Gewissheit bezeugen, dass die Stadt der alttestamentlichen israelitischen und judäischen Könige tatsächlich vor schädlichen Einflüssen auf den jüdischen Glauben bewahren konnte. Die Tatsache, dass Ha-Levi erst im gediegenen Alter den Aufbruch ins Gelobte Land realisiert hat, kann jedoch als Beleg gewertet werden, seine spanisch –arabische Identität konnte durch zeitweilige judenfeindliche Tendenzen unter den um ihn lebenden Muslimen und Christen ebenso wenig ausgelöscht werden wie sie einen Gegensatz zu seiner Identifikation mit den Söhnen Jakobs, ihrer unauslöschlichen Verbindung zu Gott Jahwe sowie den Heiligtümern des Bergs Zion darstellte.

Polemik gegen Andersgläubige oder selbstbewusste Präsentation des eigenen Judentums?

Ha-Levis bedeutendstes philosophisches Werk trägt den arabischen Originaltitel „Kitab al-ujjah al wal-Dalil fi Nuٱr al-Din al-Dhalil“ (Der hebräische Titel lautet: Sefer ha-Kusari). Hierin lässt sich der Chazarenkönig Kusar, der sich zu Anfang geringschätzig über die Juden und ihre Religion geäußert hatte, im Dialog mit einem Rabbi von der Wahrhaftigkeit des mosaischen Glaubens überzeugen, nachdem zuvor ein Christ, ein Muslim und ein Anhänger der aristotelischen Philosophie den König vergeblich von ihren jeweiligen Lehren zu beeindrucken versucht hatten.

Aus jenem, im letzten Lebensjahr Ha-Levis verfassten Werk wird nicht selten eine feindliche Einstellung des Autors sowohl gegenüber Islam und Christentum als auch gegenüber der Philosophie, speziell jener aristotelischer Prägung geschlossen. In der Tat sind einige polemische Untertöne nicht zu überhören. Diese beziehen sich allerdings weniger auf die beiden anderen als „positive Religionen“ angesehenen abrahamitischen Religionen, denen Ha-Levi durchaus seine Anerkennung entgegenbringt – wie wohl er als Jude davon überzeugt ist, dass im Bund zwischen Gott Jahwe und dem Volk Israel, wie er in der Tora beschrieben sei, die unmittelbarste Beziehung zwischen Gott und Mensch sich ausdrücke.

In erster Linie wendete sich Ha-Levi gegen ein zur damaligen Zeit bei Intellektuellen populär gewordenes Verständnis der Philosophie Aristoteles, wonach bereits mit den Mitteln der menschlichen Vernunft Gott erkannt werden könne. Die Metaphysik, in der damals vorliegenden Gestalt, sah der gegenüber echter naturwissenschaftlicher Erkenntnissuche durchaus aufgeschlossene Zeitgenosse al-Ghazalis als Bedrohung für den auf dem Buche als geoffenbartem Wort Gottes basierenden Glauben an und übernahm hierbei sogar wesentliche Gedanken des bedeutenden muslimischen Gelehrten.

Wie für al-Ghazali bestand für Ha-Levi der Sinn der Religion nicht nur im allgemeinen Wissen von Gott, sondern gründete sich in der geschichtlich beglaubigten Offenbarung, welche in der lebendigen Gemeinschaft der Seele mit Gott zum Ausdruck gelangt sei. Diese göttliche Kraft der Seele war Ha-Levis Glauben nach nur Israel verliehen worden, indem Gott den Israeliten sozusagen die Gemeinschaft gestiftet habe. Diese göttliche Kraft der Seele war es offenbar, die Ha-Levi immer wieder zu neuer dichterischer Kreativität inspiriert hat und, trotz tragischer Erlebnisse und gelegentlicher Geringschätzung seiner Religion durch eine dem Judentum nicht immer ressentimentfrei begegnende Umwelt, permanent dazu ermutigt hat, auf seine jüdischen wie nichtjüdischen Zeitgenossen zuzugehen und mit ihnen in den Wertedialog zu treten.

Sein Anliegen bestand weniger in einer Herabwürdigung der anderen Religionen als mehr, wie dies aus der deutschen Übersetzung des Titels „Das Buch von Argument und Beweis zur Verteidigung des verachteten Glaubens“ hervorgeht, in der Rechtfertigung und selbstbewussten Präsentation des eigenen Judentums, wie es der Rabbi im Dialog mit König Kusar bezeugt. Ha-Levi wandte sich gegen die unter muslimischen wie christlichen Gelehrten verbreitete Ansicht, die Juden hätten die göttliche Offenbarung nicht oder noch nicht erfahren, weshalb sie nicht freiwillig Demut gegenüber Gott und den Mitmenschen demonstrieren dürften.

Diese Geringschätzung des Judentums assoziierte Ha-Levi mit mangelnder Kenntnis der Tora und der darin überlieferten Tatsachen wie der Heimholung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Eine Ursache für jene selbst unter Juden seiner Zeit abnehmende Aufmerksamkeit für die in der Tora beschriebenen göttlichen Liebesbeweise an die Menschen war Ha-Levi zufolge die Verdrängung des Offenbarungsglaubens durch den spekulativen Glauben, den er mit dem Übergreifen der Philosophie auf die Religion assoziierte. Eine Zurückweisung jeglicher philosophischer Denkweise als „antireligiös“ ging damit ebenso wenig einher.

Da die Religion nichts Vernunftwidriges lehre, betrachtete er eine gedankliche Auseinandersetzung mit religiösen Fragen, sofern das geschriebene Wort Gottes die Grundlage darstelle, Seitens des Judentums sogar als erwünscht. Diese wird vom Rabbi in Ha-Levis Verteidigungsschrift sogar explizit vorgenommen. Eine aufrichtige Verankerung im göttlich geoffenbarten Wort war für Ha-Levi vielmehr die Antriebsfeder, sich selbstbewusst in die argumentative Auseinandersetzung um religiöse Ansichten zu begeben, dabei seine eigene Identität zu festigen und neue Erkenntnisse von den anderen, auch und nicht zuletzt den Muslimen und Christen aufzunehmen.

Hiermit hob sich seine Religionsphilosophie in vorbildlicher Weise von einer heutzutage häufig wahrgenommenen Tendenz zum Verleugnen oder Relativieren von Differenzen ebenso ab wie vom Verlassen der auf gegenseitigem Respekt beruhenden argumentativen Linie, die auf Verachtung des jeweils Anderen und letztlich religiös gerechtfertigte Gewalt hinausläuft.

Mohammed Khallouk

Dieser Artikel wurde zuerst in der Ausgabe 5/6, 2010 bei lamed, Zeitschrift Stiftung Zürcher Lehrhaus veröffentlicht.

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Über mohammedkhallouk

Herzlich Willkommen auf dem Blog von Mohammed Khallouk. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über meine publizistischen und akademischen Aktivitäten: Ich bin Politologe, Arabist und Islamwissenschaftler. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit dem Verhältnis von Religion und Politik sowie zwischen Westen und Islamischer Welt. Ich habilitiere über die jüdische Minderheit in Marokko an der Universität der Bundeswehr München. Außerdem bin ich Beauftragter für wissenschaftliche Expertise des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD). wissenschaftliches Profil: • 1993-1997 Studium der Arabistik und Islamwissenschaft an der Mohammed V. – Universität Rabat/Marokko • 1999-2003 Studium der Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Französisch und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • 2004-2007 Promotion in Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • Seit 2009 Habilitation im Bereich Internationale Beziehungen an der Universität der Bundeswehr München • 2008-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Politische Theorien und Ideengeschichte an der Philipps-Universität Marburg • 2010-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Staat, Religion und Geschichte an der Universität der Bundeswehr München Forschungsschwerpunkte: • Das Verhältnis von Islam und Moderne • Kulturdialog zwischen Westen und Islamischer Welt • Lösungsstrategien zu Konflikten der MENA-Region • Das arabische Judentum in Historie und Gegenwart • Integration der muslimischen Minorität in Deutschland • Der deutsche Mediendiskurs über Islam ausgewählte Beiträge und Publikationen: • Der Nahe Osten am Scheideweg – Haben Israelis und Palästinenser noch eine Chance zu friedlichem Zusammenleben; LIT-Verlag, Münster 2003 • Islamischer Fundamentalismus vor den Toren Europas – Marokko zwischen Rückfall ins Mittelalter und westlicher Modernität, VS Verlag, Wiesbaden 2008 • Die Orientierung am Wort Gottes als Fundament unendlicher menschlicher Kreativität, lamed, Zeitschrift Stiftung Zürcher Lehrhaus, 5 6, Februar 2010 • Franz Rosenzweigs jüdischer Existentialismus als Vorbild für den interreligiösen Dialog, Information Philosophie 2/2010, Mai 2010 • 1001 Fremder im Paradies, Mediterranes 2/2010 • Die deutsche Orientalistik der Gegenwart – Vermittler gesellschaftlicher Erkenntnis oder Instrument wissenschaftlicher Bestätigung islamfeindlicher Ressentiments? Ein Dialog mit Udo Steinbach, Aufklärung & Kritik, Heft 39, Juli 2011 Informationen über meine Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Website der Philipps-Universität Marburg http://www.uni-marburg.de/studium und auf der Website der Universität der Bundeswehr München http://www.unibw.de/startseite/ Kontakt: mohammed.khallouk@yahoo.de Die Links in diesem Blog geben nicht die Meinung des Betreibers wieder. Sie werden zu wissenschaftlichen und Informationszwecken publiziert.
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