Racial Profiling als Mittel den Rechtsstaat zu sichern?

Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht 2015/16 stand die Kölner Polizei dieses Jahr unter besonderem öffentlichem Druck. Fernsehbilder von jungen Männern, die vor dem Hauptbahnhof Gruppen bildeten, junge Frauen einkreisten und sexuell belästigten, sollten diesmal unbedingt verhindert werden. Ein Massenaufgebot an Landes- wie Bundespolizisten wurde deshalb bereits Stunden vor dem Beginn der Silvesterfeierlichkeiten an zentralen Plätzen der Domstadt, insbesondere im Vorfeld des Hauptbahnhofs, aufgeboten.
Um zu verhindern, dass sich derartige Kollektivverbrechen wie ein Jahr zuvor wiederholten, wurden bereits in Zügen mit Richtung Köln verdächtige Personen kontrolliert und bei tatsächlicher oder vermeintlicher Aggressivität festgenommen bzw. in Köln am Ausstieg aus den Zügen gehindert. Auch am Bahnhofviertel selbst kam es zu etlichen Festnahmen und zur Verordnung von mindestens 650 sogenannten „Platzverweisen“. Die Tatsache, dass fast alle, die von außerhalb zum Feiern in die Kölner Innenstadt gekommen waren, anschließend unversehrt in den Zug steigen und die Heimfahrt antreten konnten, hat sich demnach tatsächlich dem Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dienlich erwiesen.
http://islam.de/28320.php

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Über mohammedkhallouk

Herzlich Willkommen auf dem Blog von Mohammed Khallouk. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über meine publizistischen und akademischen Aktivitäten: Ich bin Politologe, Arabist und Islamwissenschaftler. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit dem Verhältnis von Religion und Politik sowie zwischen Westen und Islamischer Welt. Ich habilitiere über die jüdische Minderheit in Marokko an der Universität der Bundeswehr München. Außerdem bin ich Beauftragter für wissenschaftliche Expertise des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD). wissenschaftliches Profil: • 1993-1997 Studium der Arabistik und Islamwissenschaft an der Mohammed V. – Universität Rabat/Marokko • 1999-2003 Studium der Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Französisch und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • 2004-2007 Promotion in Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg • Seit 2009 Habilitation im Bereich Internationale Beziehungen an der Universität der Bundeswehr München • 2008-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Politische Theorien und Ideengeschichte an der Philipps-Universität Marburg • 2010-2011 Lehrbeauftragter im Bereich Staat, Religion und Geschichte an der Universität der Bundeswehr München Forschungsschwerpunkte: • Das Verhältnis von Islam und Moderne • Kulturdialog zwischen Westen und Islamischer Welt • Lösungsstrategien zu Konflikten der MENA-Region • Das arabische Judentum in Historie und Gegenwart • Integration der muslimischen Minorität in Deutschland • Der deutsche Mediendiskurs über Islam ausgewählte Beiträge und Publikationen: • Der Nahe Osten am Scheideweg – Haben Israelis und Palästinenser noch eine Chance zu friedlichem Zusammenleben; LIT-Verlag, Münster 2003 • Islamischer Fundamentalismus vor den Toren Europas – Marokko zwischen Rückfall ins Mittelalter und westlicher Modernität, VS Verlag, Wiesbaden 2008 • Die Orientierung am Wort Gottes als Fundament unendlicher menschlicher Kreativität, lamed, Zeitschrift Stiftung Zürcher Lehrhaus, 5 6, Februar 2010 • Franz Rosenzweigs jüdischer Existentialismus als Vorbild für den interreligiösen Dialog, Information Philosophie 2/2010, Mai 2010 • 1001 Fremder im Paradies, Mediterranes 2/2010 • Die deutsche Orientalistik der Gegenwart – Vermittler gesellschaftlicher Erkenntnis oder Instrument wissenschaftlicher Bestätigung islamfeindlicher Ressentiments? Ein Dialog mit Udo Steinbach, Aufklärung & Kritik, Heft 39, Juli 2011 Informationen über meine Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Website der Philipps-Universität Marburg http://www.uni-marburg.de/studium und auf der Website der Universität der Bundeswehr München http://www.unibw.de/startseite/ Kontakt: mohammed.khallouk@yahoo.de Die Links in diesem Blog geben nicht die Meinung des Betreibers wieder. Sie werden zu wissenschaftlichen und Informationszwecken publiziert.
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